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Besuch bei der deutschen Minderheit in Nordschleswig

eingestellt am 10.12.2011

 

 

 Auf Einladung des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) zum
„Deutschen Tag“ am 5. November 2011 in Tingleff war auch die L-OMV S-H  durch den Landesvorsitzenden Manfred Lietzow und
die stellvertr. LV Catharina Friederike Westphal sowie den ehem.
Geschäftsführer des SHHB Hans-Joachim von Leesen vertreten. Es sollte
gleichzeitig mit dem BDN ein gemeinsames Rahmenprogramm für einen Besuch der
L-OMV im Mai 2012 in Nordschleswig vorbereitet werden.

Besuch bei der deutschen
Minderheit in Nordschleswig

Auf Einladung des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) zum
„Deutschen Tag“ am 5. November 2011 in Tingleff war auch die L-OMV S-H  durch den Landesvorsitzenden Manfred Lietzow und
die stellvertr. LV Catharina Friederike Westphal sowie den ehem.
Geschäftsführer des SHHB Hans-Joachim von Leesen vertreten. Es sollte
gleichzeitig mit dem BDN ein gemeinsames Rahmenprogramm für einen Besuch der
L-OMV im Mai 2012 in Nordschleswig vorbereitet werden.
Vor 150 deutschen und auswärtigen Gästen eröffnete der
Hauptvorsitzende des Bundes der Deutschen Nordschleswiger Hinrich Jürgensen die
Festveranstaltung in der dt. Nachschule. Er berichtete über die Arbeit des
Bundes Deutscher Nordschleswiger im vergangen Jahr und verwies im Einzelnen auf
das neue Grenzlandheft 2011. Erhebliche Sorgen bereitete ihm die Kürzungen bei
den Zuschüssen aus Berlin und Kiel. Während in Schleswig-Holstein die Zuschüsse
für die Schulen der dänischen Minderheit erhöht würden, kürze man diese für die
deutschen Einrichtungen in Nordschleswig, eine ungleiche Behandlung, was für die
deutsche Minderheit in Nordschleswig nicht nachvollziehbar wäre und zu starken
Reduzierungen bei den dt. Einrichtungen führen würde. Als erfreulicher stellte
sich das große Intresse im deutsch-dänischen Grenzland beider Länder für das
Jahr 2017 dar, wo beabsichtigt wird, die Grenzlandregion im Rahmen der
„Kulturhauptstadt Europas“ darzustellen.
Der weitere Festverlauf fand mit vielen Festreden von
prominenten Rednern wie dem dt. Gesandten u. Minderheitenbeauftragten Dr.
Johannes Trommer aus Kopenhagen, dem schleswig-holsteinischen
Landtagspräsidenten Torsten Geerdts, Kiel, dem Chef der Staatskanzlei Dr. Arne
Wulff, Kiel u. a. statt. Die Festansprache hielt David Statnik, der Vorsitzende
der Domowina, der Dachorganisation der sorbischen Minderheit. Er gab eine
Einführung in die Geschichte der Sorben und ihr heutiges Leben in der
Niederlausitz. Es zeigte sich, wie schon bei den Grußworten der dt. Minderheit
aus Oberschlesien, die besonders das Schulsystem in Nordschleswig lobten, von
dem man in Oberschlesien nur träumen kann, wie stark schon eine Vernetzung der
Minderheiten in der EU vorangetrieben ist. Diese Zusammenarbeit soll auch
weiter ausgebaut werden.
Kulturell umrahmt wurde die Festveranstaltung durch sehens-
und hörenswerte Beiträge vom Blasorchester des Deutschen Jugendverbandes in
Nordschleswig sowie von Schülern und Schülerinnen  der Deutschen Schulen Lunden, Feldstedt und
Osterhoist und den „Circle Kids“, einer Rhönradgruppe der Turnerschaft
Sonderburg. Als Gäste aus Berlin spielte ein Saxophonquartett. Stimmungsvolle
deutsche Volkslieder und zum Abschluss die deutsche Nationalhymne ließen diesen
eindrucksvollen „Deutschen Tag“ ausklingen.

Manfred Lietzow

 
 
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